Das kroatische Obligationengesetz (Zakon o obveznim odnosima, Amtsblatt Nr. 35/05, 41/08, 125/11 und 78/15) regelt Verträge über die Durchführung von Bauarbeiten (Bauaufträge) sowie Verträge über die Gestaltung von Bauarbeiten, die im Allgemeinen als Dienstleistungsverträge gelten. Darüber hinaus ist der 1977 verabschiedete Verhaltenskodex im Bauwesen nach wie vor als Quelle des Gewohnheitsrechts anwendbar und gilt im Einklang mit den allgemeinen Grundsätzen des kroatischen Obligationengesetzes, wenn die Vertragsparteien (bei denen es sich um Handelsunternehmen handelt) ihn nicht ausschließen oder, wenn Privatpersonen einen Vertrag schließen, wenn die Parteien vereinbaren, dass er Anwendung findet. Aufgrund der technischen und vertraglichen Entwicklungen seit 1977 verlor dieser Verhaltenskodex jedoch an Bedeutung, und ein neuer Kodex wird vorbereitet, um die geltenden Rechtsvorschriften und Praktiken zu berücksichtigen. Das Zivil- und Handelsgesetzbuch gilt allgemein als Hauptquelle des Rechts, das die spezifischen Verträge einschließlich Bauaufträgen für Bauarbeiten regelt und regelt. Seine Bestimmungen legen die Pflichten und Verbindlichkeiten der Vertragsparteien fest, die Bauverträge abschließen. In der Regel handelt es sich bei “Ereignissen höherer Gewalt” nur um äußere Ereignisse, die durch Elementarkräfte oder Handlungen Dritter verursacht werden: Welche allgemeinen Leistungsverpflichtungen haben Auftragnehmer und Arbeitgeber? Die Verwaltungsresolution Nr. 125 von 2001 über die Annahme von Bauvorschriften und -standards bietet einen detaillierten technischen Diskurs darüber, wie in den von der Gemeinde Dubai verwalteten Gebieten gebaut werden kann. Ähnliche Standards werden in JAFZA- und TECOM-Bereichen eingesetzt. (1) Zusätzliche Arbeiten, die Anforderungen der Vertragsleistungen sind oder diese ergänzen und die nicht unmittelbar zum vertraglichen Leistungsumfang gehören, müssen vom Bauunternehmer erbracht werden. Alle Leistungen, die in den VOB/C DIN-Normen als Zusatzleistungen genannt werden, führen zu einem zusätzlichen Vergütungsanspruch gemäß . 2 bei Inbetriebnahme.

Jeder Bauauftrag muss die für die Planungs- und Engineeringphasen des Projekts Verantwortlichen bestimmen. In einer traditionellen Verteilung der Verantwortlichkeiten werden Pläne und Zeichnungen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, während der Auftragnehmer das finanzielle Risiko bis zur Durchführung der Arbeiten trägt. Werden die Arbeiten vor der Abnahme vernichtet, muss der Auftragnehmer auf eigene Kosten von vorne beginnen. Auch das Bodenrisiko muss in einem Bauauftrag ordnungsgemäß zugeordnet werden. Sofern nichts anderes vertraglich vereinbart ist, trägt der Arbeitgeber dieses Risiko. (2) Vorauszahlungen sind auf Verlangen (Rechnung auf Rechnung) für den Wert der jeweils nachgewiesenen, vertraglichen Leistungen, einschließlich des angegebenen anwendbaren Mehrwertsteuerbetrags, zu leisten. Die Dienste müssen in einer überprüfbaren Liste nachgewiesen werden, die eine schnelle und zuverlässige Bewertung der Dienste ermöglichen muss. Dienstleistungen werden hier auch als die speziell für den gewünschten Service hergestellten und bereitgestellten Komponenten sowie die auf der Baustelle gelieferten Materialien und Komponenten betrachtet, wenn dem Kunden nach seiner Wahl das Eigentum an diesen zugewiesen wird oder ihm eine entsprechende Sicherheit angeboten wird.

Als allgemeine Vertragsbedingungen können die Parteien einzelne Bestimmungen durch eine bestimmte Vereinbarung abweichen und ändern; Diese Option ist jedoch weniger häufig, wenn sie sich auf die Vertragsbedingungen des VOB/B stützt. Da solche Bestimmungen tatsächlich eine vertragliche Haftungsbeschränkung darstellen, unterliegen sie einer gerichtlichen Kontrolle. Diese Überprüfung ist strenger, wenn die Bedingungen als allgemeine Vertragsbedingungen betrachtet werden, wobei die Höhe der zulässigen liquidierten Schäden niedriger ist. Strafen in allgemeinen Vertragsbedingungen sind verboten. Darüber hinaus schützt das deutsche Recht die Interessen der Parteien bei Vertragsverhandlungen. Wenn Parteien Verhandlungen über einen Vertrag aufnehmen, ohne eine Absichtserklärung oder eine andere Vereinbarung zu treffen, die speziell die Verhandlungsphase abdeckt, gelten gesetzliche Regeln über vorvertragliche Rechte und Pflichten.