In der BWIHK-Federführung habe die IHK Region Stuttgart langjährige Expertise im Umgang mit außenwirtschaftlichen Fragestellungen des Landes. Insofern sei die Übernahme der Koordination der Kontaktstelle „eine gute und richtige Entscheidung. Wir kennen die Fragen der Unternehmen aus der täglichen Zusammenarbeit und es ist uns ein großes Anliegen, sie besonders jetzt zu unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit unserer Fachabteilungen über alle baden-württembergischen IHKs hinweg zu Themen wie Warenverkehr, Zoll, internationalen Verträgen, aktuellen Regelungen einzelner Länder sowie logistischen Fragestellungen kommt unser breites Know-how hier unmittelbar den Unternehmen zugute.“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der für Fragen des internationalen Warenverkehrs sowie der Globalisierung zuständigen IHK Region Stuttgart beim BWIHK. Bedrohung deutscher Institutionen und Wirtschaftsunternehmen durch Cyberangriffe der Gruppierung Ke3chang – Bundesamt für Verfassungsschutz, 16. Juni 2020 Mehr Informationen des Bundes zur “Kontaktstelle zur Sicherung in den Lieferketten” finden Sie hier. Das Weiterbildungsinformationssystem (WIS) ist das bundesweite Weiterbildungsportal der Industrie- und Handelskammern. Hier finden Sie die Corona-Hotline Ihrer IHK vor Ort: Die gemeinsame Kontaktstelle soll Unternehmen bei der Wiederherstellung von sicheren internationalen Lieferketten unterstützen. Sie wird für verschiedenste Problemstellungen passende Ansprechpartner und Hilfestellungen für zeitnahe Lösungen vermitteln. Für konkrete Fragen aus der Wirtschaft steht die IHK-Organisation unter der Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@stuttgart.ihk.de zur Verfügung, im Wirtschaftsministerium ist für allgemeine Anfragen ab sofort die Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@wm.bwl.de erreichbar. Antragsteller müssen wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder als Freiberufler und Soloselbständige im Haupterwerb tätig sein. Das bedeutet, dass ihr Unternehmen mehr als 50 Prozent seines Umsatzes mit Tätigkeiten in der Branche erwirtschaftet.

Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold erklärt: „Die Verunsicherung bei den Handwerksbetrieben ist enorm. Auch bei Betrieben, die noch geöffnet sein dürfen, brechen Umsätze weg, Aufträge werden storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt. Dazu kommt die Sorge um das Personal und das ständige Risiko einer Betriebsschließung. Deshalb sind wir der Landesregierung dankbar, dass sie mit Hochdruck daran arbeitet, finanzielle Unterstützung bereitstellen zu können.” Richtige wirtschaftspolitische Leitlinien sind essentiell für die Standortqualität, für zukunftsorientierte Perspektiven bei Unternehmenden wie deren Beschäftigte und damit Schlüssel für Wohlstand und Erfolg »unseres« Bundeslandes Baden-Württemberg. Die bekannte Maxime „geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut“, trifft für den exportstarken Südweststandort mit seinen höchst innovativen wie erfolgreichen Betrieben in allen Größenklassen den Nagel auf den Kopf. Damit dies so bleibt, arbeiten Unternehmen, Verbände wie unsere IHK-Organisation und die Politik gemeinsam an der Zukunft des Landes. Folglich haben wir für die Legislatur 2016 bis 2021 zentrale Prüfsteine zusammengetragen, die aus unserer Perspektive, fußend auf Anliegen und Interessen unserer 650.000 Mitgliedsbetriebe, notwendig für gute Wirtschaftspolitik sind.